Aus ist’s mit dem Sammelsurium

Aus ist’s mit dem Sammelsurium

Weil Zeit und Platz knapp wurden, löst Michael Embacher seine Fahrradsammlung auf. Der Online-Auktionskatalog lässt ein letztes Mal detaillierte Betrachtungen zu. 

Eine der bedeutendsten Fahrradsammlungen der Gegenwart wird bald in alle Winde zerstreut sein: Am 19. Mai kommen im Wiener Auktionshaus Dorotheum die rund 200 Exponate der „Embacher Collection“ unter den Hammer. Über zehn Jahre brauchte der Wiener Architekt Michael Embacher, um seine Sammlung seltener, bizarrer und historisch bedeutsamer Fahrräder aufzubauen. Wie Embacher unlängst der „Wiener Zeitung“ sagte, seien es am Ende der große zeitliche Aufwand und die Schwierigkeit gewesen, geeignete Räumlichkeiten zu finden, die ihn dazu bewogen, seine einzigartige Sammlung aufzulösen. 

Fahrradfans in aller Welt dürften elektrisiert sein, denn unter den Lots sind nicht nur gefloppte Kuriositäten wie ein „Kirk Precision“ aus Magnesium-Druckguss und ulkige Minibikes in allen Formen und Farben, sondern auch extrem gesuchte historische Fahrräder wie ein Randonneur des Franzosen René Herse, der für einen fünfstelligen Betrag weggehen dürfte.

Auf der Homepage des Auktionshauses kann man sich die 203 Fahrräder nun noch einmal sehr genau anschauen, denn das Dorotheum hält hochauflösende Bilder zum Download bereit. Ein netter Zug, zumal der Bildband „Smart Move – Fahrräder der Sammlung Embacher“ inzwischen selbst zum Sammlerstück geworden ist …

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