21 mal 14

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Rohloff-Nabe und Rennlenker vertragen sich nicht. Oder doch? Was der Hersteller der Getriebenabe bislang vernachlässigt hat, ist von zahlreichen großen oder kleinen Firmen aufgegriffen worden. Hier eine Liste der “Best of”.

Jeder, der sich irgendwie mit Fahrrädern beschäftigt, kennt die Rohloff-Nabe: Seit mehr als 15 Jahren setzt sie den Standard bei Nabenschaltungen, sowohl bei der Übersetzungsbreite wie in Sachen Haltbarkeit. Sechsstellige Kilometerumfänge sind im Bereich des Möglichen, wie die Nutzerberichte im Buch “Rohloff-Geschichten” belegen. Die Erfolgsstory des Kasseler Ingenieurs Bernhard Rohloff ist auch deshalb so sympathisch, weil er seinem genialen Produkt stets treu geblieben ist. Eine preisgünstige, einfachere Version der “Speedhub”, um neue Marktsegmente zu erschließen? Kein Interesse. Eine elektronische Ansteuerung der 14-Gang-Schaltung? Fehlanzeige. Ein Schalthebel für Rennlenker?

Auch diesen Wunsch vieler Reiseradler hat Rohloff ausgeschlagen und damit den Anstoß zu allerlei Tüfteleien gegeben, die sich des Problems annehmen: Wie bekommt man einen Drehschalter auf den kurvigen Rennbügel? Und wenn das nicht klappt, wohin damit? 

Die Website Cyclingabout.com, deren Macher große Rohloff-Fans sind (“Just look at it!”), hat die 21 interessantesten Lösungen zusammengetragen – vom teilbaren Lenker über den selbstgeschnitzen Holz-Schaltgriff bis zum elektronischen Schaltmotor. Ein kleines Fest der Innovationen, welches beweist, dass es längst nicht nur die Global Player sind, die die Fahrradtechnik voranbringen. Wobei schon Bernhard Rohloff das Gegenteil bewiesen hat …